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Unabhängigkeitstag, noch 2 Tage bis zu unserem Halbfinale

Liebe Gemeinde!

Zunächst herzlichen Glückwunsch allen US-Amerikanern zum Unabhängigkeitstag!

So, es ist eine Weile her, dass ich mich gemeldet habe, tja, aber ich lag darnieder, habe mir irgendwelche Pilze/Parasiten eingefangen, die mich die letzten 10 Tage gepiesackt haben. Ich lag entweder im Bett oder war auf der Toilette, die Details erspare ich euch!

Aber nu, nach 3 Besuchen in der Uni Klinik, einer Stunde am Tropf wegen akuter Dehydrierung und einigen Medikamenten geht es mir wieder gut; ich kann essen, trinken und war gestern sogar zum ersten mal wieder außer Haus, que bien! Eine Woche mehr oder weniger allein zu hause ist so was von langweilig!

Egal, aus vorbei; jetzt kann das richtige Leben wieder beginnen!

So das Wichtigste zuerst, wer hat das Spiel Deutschland:Argentinien gewonnen, und wie?! Mann, Mann, was für ein Spiel!!! Jungs, noch zwei Siege zum Titel! Hey Brasilien, Argentinien...a fuerra – draußen, hihi! Es läuft alles auf das Finale von 1974 hinaus, vermutlich mit dem gleichen Endergebnis!!!

Morgen darf ich bei der Arbeit auf dem Markt filmen, damit meine Professorin mal sehen kann, was ich den ganzen Tag so treibe! Bin gespannt, wie „meine“ Kinder das so aufnehmen. Aber das ist eine liebe Rasselbande, die haben da sich er Spaß dran!

Heute hatte ich ein sehr schönes Erlebnis:

Ich war im Coffee Toffee, einer netten Bar, in der ich die letzten Wochen immer die frühen WM Spiele um 6.30 gesehen habe. Dort haben die Bedienungen spezielle „Trikots“ zur WM an. Schöne schwarze T-Shirts mit bunten streifen und dem Coffee Toffee Logo, einem angebissenen Kaffeebecher. Als ich fragte, ob ich so eins kaufen könne, mussten sie erst den Chef anrufen und als er sagte die seien da und da, fragte mich die Bedienung, welches ich denn gern hätte, da es eben auch die „normalen“ Allerwelts-Shirts gibt.

Und um mir zu illustrieren was es gibt, machte sie den Reißverschluss ihrer Jacke auf (darunter trug sie eben jenes T-Shirt) und fragte: „Willst du das?“. Da die Dame eine sehr weibliche Figur hat, musste ich mir auf die Zunge beißen, um mir all die Kommentare zu verkneifen, die mir in dem Moment darauf lagen. Ich schluckte und sagte einfach: „Ja!“, aber natürlich war die Frau nicht blöd und hat meinen Blick gesehen und grinste mich an. Ihr müsst euch die Situation bildlich vorstellen, eine Frau steht vor mir, macht ihre Jacke auf und fragt, willst du das? :-) ich hab auf dem Heimweg die ganze Zeit das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen...

Und auf meine Frage nach dem Preis sagte sie, für Stammkunden gratis, ein Geschenk des Hauses, muy bien! Als US-Amerikaner würde ich jetzt vermutlich sagen: „That made my day!“

So, Themenwechsel: Gestern nach den tollen ¼ Finalspielen war ich noch eine Weile im Finn McCool's zum Billard spielen. Dabei habe ich mit einer Berühmtheit gespielt – und 3x verloren. Ich weiß nicht wie er heißt, aber eine Freundin sagte, das sei ein berühmter ecuadorianischer Fußballspieler. (Mal sehen, vielleicht finde ich ihn ja noch im Internet, dann werde ich berichten). Na, wenn das mal kein gutes Omen für Mittwoch respektive kommenden Sonntag ist!!!

Sonst gibt es von letzter Woche leider nicht allzuviel zu berichten, da ich eben bis zum Wochenende hauptsächlich im Bett oder auf der Couch lag. Anfang der Woche war ich so KO, dass ich ein paar Spiele nicht mal von der Couch aus geshen habe, weil ich Montag und Dienstag quasi durch geschlafen habe und bei einem Spiel bin ich sogar während der laufenden Partie eingeschlafen – könt ihr euch das vorstellen – ich schlafen beim Fußball? Sch...Pilze!!!

Ach ja eine Geschichte habe ich doch noch:

Gestern, nach dem grandiosen 4:0 wurde ich von einem Menschen des ecuadorianischen Tourismusverbandes angesprochen, ob ich Lust hätte, bei einer Studie mit zu machen. Mit 2 Kolleginnen bin ich hin und habe eine halbe Stunde Fragen beantwortet wie, was gefällt Ihnen an Ecuador, was nicht...? Die lustigste bzw. sonderbarste Frage fand ich: Wenn Ecuador eine Person wäre, wie stellten Sie sie sich vor? Groß, klein – dick, dünn – was arbeitet, denkt sie? usw.

War alles ziemlich lustig, und was mich an diesem Land und eben auch bei dieser Begegnung immer wieder wundert, den Leuten scheint einfach vieles Sch... egal zu sein. Das war eine offizielle Befragung vom Tourismusverband der Regierung, alles schön in einem Hotel mit Power Point, Video Kamera usw. Aber die Fragen und Texte waren orthographisch und auch vom Satzbau und Vokabular so dermaßen unter aller Sau, dass ich manchmal einfach nicht gewusst habe, was mit diesen lustigen Sätzen gemeint sein soll.

Ein Beispiel: Wie bewerten Sie die geographische Lage Ecuadors von 1-10, na ja Ecuador liegt nun mal da wo es liegt, was kann man daran bewerten? Ich kann sagen, die Vegetation etc gefällt mir mehr oder eben weniger, aber die Lage...?

Na, was soll's, es war lustig und als „Aufwandsentschädigung haben ein echt gutes Essen und einen Panama Hut bekommen, den ich seitdem nur noch zum Schlafen abgenommen habe. Echt ein tolles Ding! (Bald auch in facebook zu bewundern).

So, liebe Leute; morgen darf ich wieder arbeiten, also streiche ich für heute die Segel!

Gute Nacht und hasta pronto

Uli

PS: Seit gestern habe ich auch wieder einen neuen Namen. Nachdem mich Carolina auf dem Markt mal kurzer Hand Diego getauft hat,weil ihr Uli nicht gefallen hat, haben gestern meine Mitspieler beim Billard mit meinem Namen nichts anfangen können und an aussprechen war erst gar nicht zu denken, also haben sie sich auf „Ui“ geeinigt, OK

Übrigens, das Datum und die Zeit, die ihr hier seht, ist MESZ, ich bin aber wo ganz anderes, daher ist es hier noch der 4. Juli 2010 und damit der Unabhängigkeitstag der USA; nur für's Protokoll

5.7.10 05:59

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