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Abschlussbericht...oder auch nur die Ankündigung desselben, mal sehen

 Hola, buenas dias, Guten Tach, Grüß' Gott, Moin, etc.

ich hab euch - meine lieben, treuen Leser - ganz schön lange warten lassen; das tut mir wirklich leid. Und ich bitte euch dafür hier und jetzt um Verzeihung!

...war einfach mit dem Leben beschäftigt und konnte es nicht auch noch zu Papier bringen...

Nun ist Samstag morgen,13.00 Uhr, ich bin ausgenüchtert und halbwegs ausgeschlafen, kann mich aber nicht dazu durchringen, mehr als meine Finger zu bewegen:

Ergo DIE Gelegenheit, hier mal klarschiff zu machen!!!

Ich bin nun schon seit fast drei Wochen wieder in Deutschland, hab also die Stadt und das Land - Grund und Anlass dieses schriftstellerischen Projekt - verlassen. Da macht es zwar in keinster Weise Sinn, auch das Berichten darüber aufzugeben, aber sehr wohl ergibt dies Sinn!

Ich geh mal Kaffee machen











































ach ne zu anstrengend.



Also, wo war ich stehen bzw. sitzen geblieben?! Ah ja:

Da ich naturgemäß jetzt noch nicht weiß, ob ich Lust habe, fünf Minuten oder 3 Stunden zu tippen, kann ich auch nicht sagen, ob ihr euch hier auf nix weiter als ein paar popelige Zeilen bzw. nur die Ankündigung für einen ausführlichen Abschlussbericht freuen dürft, oder ob ich bis Weihnachten 2011 einen Roman von epischer Breite in Irvingscher Manier verfasse.

Ja, das Leben ist eben in der Tat wie eine Packung Pralinen - man weiß nie, was man bekommt...

ALSO: Die letzten Wochen in Ecuador waren klasse!

Schüss

1 Kommentar 25.9.10 13:28, kommentieren

Impressionen aus Ecuador – kleine Rundreise mit Britta (Teil 1)

Am Montag den 2. August sind die liebe Britta und der liebe Uli aus Quito zu einer zehntägigen Reise durch das schöne Ecuador aufgebrochen.

Wir hatten viel Spaß zusammen und haben uns ab und an gezofft wir ein altes Ehepaar,dabei kennen wir uns erst gut 5 Monate und sind auch allen Unkenrufen zum trotz kein Paar.

Es ging los am Busterminal in der Innenstadt, nachdem wir mit Anna und Sophie (auch beide lieb) am Plaza Foch noch was getrunken und geplaudert haben. Unsere Reise ging um 23.15 los, also fuhr der Bus gegen 23.50 ab (wie schon öfter erwähnt, ist Ecuador das perfekte Land, um sich in Geduld zu üben bzw. diese zu erlernen).

Am nächsten Morgen kamen wir in Esmeraldas an, einer nicht ganz so schönen Stadt, die aber tolle Strände haben soll – das haben wir aber nicht überprüft, sondern sind nach einem kurzen Zwischenstopp in den nächsten Bus gestiegen, der uns DIREKT nach Pedernales bringen sollte. nachdem wir fast eine Stunde unterwegs waren und kein einziges mal das Meer gesehen hatten, an dem wir eigentlich entlang fahren sollten, hab ich mal nachgefragt, was denn da los sei.

Ja, ne wir fahren nicht an der Küste lag, wir fahren doch über Santa Domigo (nur leider liegt der heilige Sonntag alles andere als an der Küste, sondern ca. 200 km im Landesinneren). Ob wir das nicht gewusst hätten, NEIN mir hatte man gesagt bzw. Sie, dass wir nach Pedernales fahren. Ja, tun wir auch, aber eben über den Sonntag. Dann waren sie aber „so lieb“, uns unterwegs rauszulassen - in irgendeinem Kaff mit 4 ½ Häusern - wo ein Freund des Busfahrers uns wiedermal DIREKT ans Ziel bringen sollte. Und wir haben sogar über die Hälfte des Fahrpreises wieder bekommen.Hört hört!!!

Dieser Freund setzte sich aber erstmal zu seinen Kumpels...nach einer Viertelstunde kam ein Polizist und fragte, was wir wollten...jaja, da käme bald ein Bus. Ja, nein, der liebe Herr Freund wolle uns fahren...ach so, dann fragt ihn doch mal. Ja, ne er könne uns nicht fahren, aber da käme bald ein Bus. Aha und wann genau – ja so in 10 Minuten.

Na tolll – danke! Aus den 10 Minuten wurden 1 ½ Stunden und der Bus fuhr auch über Santa Domingo, denn einen anderen Weg gibbet nich. Ist aber ganz schnell...nur 4 Stunden – die zu 7 wurden.

Ursprünglich sollte die Fahrt nur 6 Stunden dauern, also die lange Variante grrr Aber wie gesagt, Geduld kann man lernen – und da wir beide schon fast ein halbes Jahr hier sind, haben wir uns kaum geärgert – IHR IDIOTEN!!!!!!!!!!!!!

Aber was man alldem dennoch zugute halten muss, ohne die lustigen Auskünfte wären wir viel zu früh angekommen und hätten das Drecksloch, pardon das schöne Dörfchen nie kennen gelernt – Oh Mann!

palabra del dia: la odisea - die Odyssee / el boludo - Idiot

(Fortsetzung folgt)

2 Kommentare 15.8.10 19:24, kommentieren

Herzlich Willkommen Ines

Halli Hallo,

jetzt schreibe ich mal nur für die Punkballerina:

Liebste Ines bienvenido a mi pagina de web

lass es dir gut gehen

un beso Uli

1 Kommentar 15.8.10 14:14, kommentieren

Meer, Wale, viel Zeit in Bussen, etc

Hallo mal wieder,

 ich war lange von der Bildflaeche verschwunden - pardon! Es war immer so viel los oder ich hatte keinen PC zur hand oder ich hatte keine Lust zu schreiben... ;-)

Also, ich hab mein Praktikum bei CENIT abgeschlossen und bin nun seit einer guten Woche unterwegs in Ecuador - ein sehr schoenes Land - ihr solltet echt mal vorbei kommen!!!

Ich war am und im Pazifik, hab Wale. Pelikane (nein nicht Geha) und sonderbare Voegel mit himmelblauen Fuessen gesehen.

Vorhin hab ich oesterreichisch-ungarisch gegessen bei Heidi im Restaurant Santa Florian, wunderbares Gulasch mit Knoedeln und das Haus, ein Traum.

Allerdings bin ich jetzt muede und werde mich schon wieder verabschieden, aber spaetestens kommendes Wochenende bin ich wieder "daheim" in Quito und dann gibt es einen ausfuehrlichen Bericht der letzten Tage und Wochen...

Hasta luego

Uli

2 Kommentare 11.8.10 04:54, kommentieren

Meer, Wale, viel Zeit in Bussen, etc

Hallo mal wieder

1 Kommentar 11.8.10 04:48, kommentieren

Keine WM mehr - und doch geht das Leben weiter

Liebe Leser (das große „I“ spare ich mir, die Damen sind selbstverständlich mit angesprochen),

die letzten Tage waren wieder sehr aufregend und interessant, zum Teil was die Arbeit angeht, aber auch in meinem Privatleben, das ich hier allerdings nur teilweise preisgebe.

Obwohl mir die WM echt gefehlt hat, ich Montag bis ca. Mittwoch ein komisches Gefühl hatte und immer wieder dachte, wann fängt das nächste Spiel an???

Leider häufen sich z.Z. die Abschiedspartys – nicht, dass ich was gegen Partys einzuwenden hätte – es ist nur schade, dass einer nach dem anderen Bekannten und Freunde verschwinden.

Meine eigene Party ist zum Glück noch einige Wochen entfernt, wobei sie so langsam aber sicher auch am Horizont auftaucht. Aber davor kommen noch zwei schöne Wochen mit meinen Kindern und dann ein guter Monat Reisen.

Kommendes Wochenende fahren wir (Britta, Max und ich) in den Dschungel. Ich bin sehr gespannt und freue mich riesig auf die Reise, ich hoffe nur, dass ich keinen riesigen Spinnen begegne. Ich finde diese Tiere zwar sehr faszinierend - in der Wilhelma, dem Stuttgarter Zoo, war ich oft bei ihnen und habe sie betrachtet - aber gleichzeitig finde ich sie aber auch ganz schön abstoßend; speziell Vogelspinnen und vergleichbare Exemplare mit behaarten Beinen. Es ist ein bisschen wie bei Frauen, was die behaarten Beine betrifft – haha.

And now for something completely different:

Nina Hagen hat Personal Jesus von Depeche Mode gecovert, das muss ich hören – ist sicher ungewöhnlich, aber ob sie an Johnny Cash rankommt würde ich doch sehr bezweifeln. Ich komme nur drauf weil ich gerade die Version von Pat Mac Donald höre. „reach out and touch faith“

Am Freitag waren wir im Ferienprogramm mit fast 100 Kindern im Kino, das war ein Spaß und Chaos. Als das Licht ausging, war es ähnlich, wie wenn die Backstreet Boys oder Take That auf die Bühne kommen, denke ich.

Zuerst saß ich neben Jennifer, einer 8-jährigen Dame, die meine Hand halten wollte, ich bin ab er nicht ganz sicher, ob das eine kindliche Geste war oder ob sie schon so frühreif ist, dass das einen anderen Hintergrund hatte.

Dies konnte/musste ich aber nicht wirklich ergründen, da der Filmapparat in dem Saal schlapp machte und wir umziehen mussten, was wiederum eine gute ½ Stunde dauerte, denn Ecuador ist toll, aber organisation wir hier sehr klein geschrieben.

Danach saß ich wieder neben einer Jennifer, diesmal aber einer Lehrerin von CEA, den „Nachhilfeinstitut“ von Cenit, deren Hand ich schon lieber gehalten hätte...:-)

Freitag Abend waren wir beim Abschied von Luis, einem wunderbar bekloppten, netten Ecuadorianer, der nach New York geht, tanzen. Ich habe eine Weile mit Carmen getanzt, der Ecuadorianischen Freundin eines Bekannten und sie sagte: Tu bailes muy bien por un Gringo!“ - Du tanzt sehr gut für einen Gringo, war das nun Kompliment oder Beleidigung? ;-)

Gestern in der Stadt kam ich an einem Friseursalon vorbei, in dessen Tür ein riesiger Hund stand und mich interessiert beobachtete. Da ich Hunde mag, bin ich auf ihn zu, um ihn zu streicheln und er ist gleich anmir hoch gesprungen, hat mich in die Jacke und dann in die Schuhe gebissen. Was ich dann doch etwas unangenehm fand – aber die Besitzerin rief nur die allseits bekannten Worte: „El solo quiere jugar – der will nur spielen!!“

In diesem Sinne, ich will uch nur spielen, machts gut, adios buonas noches yun beso

Uli oder wie seit gestern genannt werde Ulisses

PS: Palabra del dia: fiesta de la despedida - Abschiedsparty

2 Kommentare 19.7.10 00:53, kommentieren

El viva España

Hola amigos y amigas – hoy dia estamos todos españoles!

Felicidades a España – ein würdiger Weltmeister, wie ich finde - auch wenn ich immer noch denke, dass das Halbfinale anders herum hätte ausgehen sollen. Aber das ist Geschichte.

Ich saß heute zum vorerst letzten mal im Finn McColl's und habe 22 Männer mit kurzen Hosen zugeschaut, wie sie eine „Leder“kugel über einen schönen, grünen Rasen jagen.

Wenn ich heute einen Wunsch frei hätte, wäre ich gern nochmal einen Monat jünger und würde mir La Copa del Mundo nochmal anschauen. Ja, OK Weltfrieden und Liebe und so auch – natürlich!

Letzte Woche habe ich im Coffee Toffee, einem anderen Café sogar schon ein Trikot geschenkt bekommen, als „Mitbewohner des Monats“, auch wenn die es Stammgast genannt haben. Im Finn McCool's hätte ich das eigentlich auch verdient. Aber mittlerweile habe ich auch Trikots genug – mehr oder weniger – mas o menos!

Gestern Abend war ich müde und wollte das Bett/Haus gar nicht verlassen - nachdem ich mittags nach unserem Sieg im Spiel um Platz drei, einer, wie ich meine, völlig unnötigen Veranstaltung, im strömenden Regen heimgekommen bin. Aber ich hatte es Britta und Luis versprochen. Wir wollten endlich mal La Ronda besuchen, DIE Ausgeh-/Touristenmeile in Quito.

Na gut, dann bin ich eben über meinen Schatten gesprungen bzw. habe meinen inneren Schweinehund überwunden – auch wenn das komisch klingt, da die Aufgabe ja eher was angenehmes für mich ist – Kneipen besuchen...

Jedenfalls war ich dann gegen 20.00 am Plaza Santo Domingo und bin mit Britta die Meile eine mal rauf und runter flaniert. Voll, nett, schöne alte Häuser, aber sonst nicht soo besonders. Als später noch Max zu uns stieß, haben wir uns in einen Schokoladenladen ;-) verirrt, in dessen Innenhof ein Klavier stand, auf dem Britta ihre verschütteten Küste ausgrub und ca. Luis und ca. 10 X das Thema von Amélie spielte. Dazu gab es für Max und mich Café mit Schuss. Die Dame sagte, Jungs, passt auf, der ist stark. Und wir dachten, jajaj, wir haben schon mal Schnaps getrunken – aber Mann Mann Mann, das war in der Tat „la bestia“, wie man hier sagt, sinngemäß übersetzt: Vow!

Später kamen noch Luis und Dennis dazu und wir gingen in ein hübsches Häuschen und bestellten Canelasso, ein heißes Getränk, in etwa Orangenpunsch mit ordentlich Umdrehungen ;-)

Noch später kam eine Freundin von Max und deren Freundin aus Venezuela hinzu und der Abend wurde immer lebhafter und lustiger, vor allem weil Luis einen ähnlichen Humor wie ich hat und etwas spinnt!

So gegen Mitternacht sind wir dann in den Bungalow, einer Disco, die ich nicht als meine Stammdisco wählen werde, aber die Damen wollten rein und ich wollte...

Als gegen 3 Uhr Schluss war und ich auf der Suche nach einem Taxi war, traf ich am Plaza Foch ein paar Bekannte, die mich noch ins MoVida, einen „illegalen“ Club hinter einem Garagentor, geschleppt haben – OK, ich hab mich auch nicht gewehrt.

Aber gegen 4 Uhr war ich dann wirklich müde und bin heim gefahren. Ja, aber es bewahrheitet sich mal immer wieder, wenn ich keine Lust auf einen Party, einen Kneipenabend habe, wird es meisten am besten.

Heute „morgen“ bin ich dann gerade rechtzeitig zum Finale aufgewacht. Kurz Duschen, ein Brötchen auf den Weg und zack wieder rein in die Kneipe. Und was soll ich sagen – ihr werdet es zum Großteil selbst gesehen haben. Das war doch ein nettes Finale, OK, vielleicht etwas zu brutal, aber alles dabei, was das Fanherz begehrt. Schön lange 120 Minuten und doch kein Elfmeterschießen – diese unsägliche Sache sollte m.E. sowieso abgeschafft werden, zumindest in einem Finale. Da sollten sie es so machen wie beim Tennis im 5. Satz; einfach weiterspielen, bis einer gewonnen hat – und wenn es drei Tage dauert wie neulich in Wimbledon. ;-)

Tja und auch wen ich finde, dass unsere Jungs es eigentlich auch verdient hätten, ist Spanien doch ein würdiger Weltmeister!

So, meine lieben, ein Tipp noch vom mir an all die, die wie ich nicht wissen, wie sie nun ohne Fußball die Tage rumkriegen sollen: Nicht daheim sitzen und die Glotze anstarren, geht raus, lest mal ein Buch oder geht ins Kino, trefft Freunde und / oder spielt einfach selber mal...haha!

Morgen Abend habe ich endlich mal wieder Salsa Stunde, ich darf nicht vergessen, eine Handtuch mit zu nehmen – das ist echt eine Schweiß treibende Angelegenheit, speziell für so durch trainierte Typen wie mich! 

Lang habt ihr warten müssen, aber hier kommt sie endlich mal wieder, die beliebte Rubrik Palabra del Dia:

toalla – Handtuch

La Copa el Mundo – Weltmeisterschaft

Campéon del Mundo - Weltmeister

tarjeta amarilla – gelbe Karte

sin futbol la vida esta insensada - Ohne Fußball ist das Leben sinnlos

Lo solo es un chiste – Das ist nur ein Witz

esperar para cuatro anos – Vier Jahre warten

„Gute Nacht, Freunde; was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im Stehen...“ (Reinhard Mey)

1 Kommentar 12.7.10 04:39, kommentieren